ColleMassari repräsentiert das „Bio“-Herz der Maremma. Eine Ecke der Toskana, in der die Natur scheinbar einen festen Pakt mit dem Menschen geschlossen hat. Wir befinden uns im Gebiet des Montecucco, eingebettet zwischen den berühmten Hügeln von Montalcino und den Meeresbrisen der Maremma. Hier, in der Gemeinde Cinigiano, erhebt sich das Castello di ColleMassari, ein Name, der für viele Liebhaber zum Synonym für nachhaltige Exzellenz und eine Vision geworden ist, die Altes und Modernes vereint. Seine jüngere Geschichte beginnt 1998, als die Geschwister Maria Iris Bertarelli und Claudio Tipa beschließen, ihre Leidenschaft für das Land in ein konkretes Projekt zu verwandeln. Es handelte sich nicht um eine einfache kommerzielle Übernahme, sondern um einen echten „Liebe-auf-den-ersten-Blick“-Moment für ein Gebiet, das damals noch fern vom großen Markt war, aber über ein außergewöhnliches Potenzial verfügte. Tipa, ein Mann, der große Herausforderungen gewohnt ist – man denke nur an die Verbindung seiner Familie mit dem legendären Segelteam Alinghi und den Siegen im America’s Cup – hat dieselbe Präzision und Hingabe in den Weinberg gebracht. Ziel war es, ein „Domaine“ zu schaffen, das identitätsstiftende Weine produziert und dabei das natürliche Gleichgewicht eines riesigen Ökosystems respektiert, das heute über 1.200 Hektar mit Wäldern, Olivenhainen und Weinbergen umfasst. Heute ist das Weingut eines der größten Bio-Anwesen Europas und jede Produktionsentscheidung folgt dieser Philosophie. Auch die Kellerei ist ein kleines Meisterwerk der Bioarchitektur, entworfen vom Architekten Edoardo Milesi und in den Untergrund integriert, um die natürliche Temperaturregulierung zu nutzen. Zudem wird hier ausschließlich die Schwerkraft genutzt, um Moste und Weine zu bewegen, mechanische Belastungen zu vermeiden und die Integrität der Frucht zu bewahren.